„Innovativ“ ist eines dieser Wörter, das schnell gesagt ist.
Die Frage ist: Woran misst man das eigentlich?
Genau das hat die unabhängige Bewertung zur Auszeichnung Business Innovator einmal sauber durchdekliniert – und uns dabei nicht nur ein Label gegeben, sondern ein klares Feedback:
Was funktioniert. Was uns stark macht. Und wo noch Luft nach oben ist.
Die Auszeichnung basiert nicht auf einem einzelnen Projekt oder einer Marketingstory, sondern auf einer Gesamtbewertung des Unternehmens. Es ging darum, wie wir arbeiten, wie wir uns im Markt positionieren und wie tragfähig das Ganze langfristig ist.
Mit 80 von 100 Punkten liegen wir im oberen Bereich. Noch interessanter ist aber ein anderer Wert: Die Bewertung unserer Zukunftsfähigkeit fällt mit 45 von 50 Punkten sehr deutlich aus.
Das ist kein Zufall und auch kein Selbstläufer. Es zeigt vor allem, dass unser Ansatz nicht nur für den Moment funktioniert, sondern auch dann trägt, wenn sich Anforderungen und Technologien weiter verändern.
Ein zentraler Punkt aus dem Bericht hat uns selbst nicht überrascht, ist aber wichtig, weil er oft unterschätzt wird: Der eigentliche Unterschied entsteht nicht durch die eingesetzte Software, sondern durch das Verständnis für Prozesse.
Natürlich arbeiten wir mit etablierten Lösungen wie SAP Business One, Cloud-ERP-Systemen oder ergänzenden Tools rund um Dokumentenmanagement, LIMS oder mobile Datenerfassung. Aber diese Systeme sind am Ende nur Werkzeuge.
Entscheidend ist, wie sie zusammenspielen und ob sie so implementiert werden, dass sie im Alltag wirklich helfen. Genau hier setzt unsere Arbeit an. Wir kommen aus Projekten, nicht aus Folien. Und wir wissen, wo es in der Praxis hakt, weil wir diese Situationen regelmäßig erleben.
Im Bericht wird unsere klare Fokussierung auf die Prozessindustrie mehrfach hervorgehoben. Das ist kein Zufall, sondern eine bewusste Entscheidung.
Branchen wie Chemie, Pharma, Lebensmittel oder Kosmetik haben sehr spezifische Anforderungen. Themen wie Rückverfolgbarkeit, Qualitätssicherung oder regulatorische Vorgaben sind dort nicht optional, sondern zentraler Bestandteil des Tagesgeschäfts.
Diese Tiefe bekommt man nicht, wenn man alles für jeden macht. Sie entsteht nur, wenn man sich über Jahre konsequent mit denselben Problemstellungen beschäftigt. Genau das tun wir – und genau das zahlt am Ende auf die Qualität der Lösungen ein.
Der hohe „Future-Readiness“-Wert kommt nicht daher, dass wir besonders viele neue Technologien aufzählen können. Entscheidend war vielmehr, dass wir in der Lage sind, diese Technologien sinnvoll in bestehende Strukturen zu integrieren.
Cloud-Plattformen, mobile Anwendungen, digitale Dokumentenprozesse oder auch Themen wie Nachhaltigkeitsmanagement bringen nur dann echten Mehrwert, wenn sie nicht isoliert betrachtet werden. Sie müssen in bestehende Abläufe passen und diese verbessern, ohne zusätzliche Komplexität zu erzeugen.
Genau dieser Brückenschlag zwischen Technologie und Praxis wurde in der Bewertung positiv hervorgehoben.
Ein weiterer Aspekt, der in der Analyse eine Rolle spielt, ist die Wahrnehmung durch Kunden. Und hier wird es interessant, weil es nicht um Features oder Funktionen geht, sondern um Zusammenarbeit.
Im Bericht wird deutlich, dass wir im Markt als verlässlicher und lösungsorientierter Partner wahrgenommen werden. Das hat weniger mit großen Versprechen zu tun, sondern mehr mit der Art, wie Projekte umgesetzt werden und wie wir im Alltag erreichbar sind.
Der bewusste Verzicht auf anonyme Strukturen und der Fokus auf persönliche Ansprechpartner ist kein Marketingansatz, sondern Teil unseres Selbstverständnisses. Gerade in komplexen Projekten macht das oft den entscheidenden Unterschied.
Der Bericht ist an der Stelle angenehm ehrlich. Neben den positiven Bewertungen werden auch klare Potenziale benannt.
Vor allem geht es darum, unsere Arbeit nach außen sichtbarer zu machen. Viele Projekte laufen erfolgreich, viele Lösungen funktionieren stabil im Alltag – aber das wird bislang nicht immer konsequent kommuniziert.
Mehr Einblicke in konkrete Projekte, mehr greifbare Ergebnisse, mehr Präsenz in digitalen Kanälen – das sind Punkte, an denen wir arbeiten müssen. Nicht, weil sie die Qualität unserer Arbeit verändern, sondern weil sie helfen, diese Qualität nachvollziehbar zu machen.
Am Ende ist die Auszeichnung kein Ziel, sondern eher ein Zwischenstand. Sie zeigt, dass die Richtung stimmt, ersetzt aber nicht die tägliche Arbeit.
Für uns bedeutet das konkret: den eingeschlagenen Weg weiterzugehen, gleichzeitig aber auch die Punkte ernst zu nehmen, an denen wir noch besser werden können.
Denn genau darin liegt eigentlich der Kern von Innovation: nicht darin, etwas einmal richtig zu machen, sondern sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.
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- German Mayr, Gründer der PART - |
Den vollständigen Prüfbericht zur Preisverleihung können Sie sich hier ansehen: Prüfbericht