Das Digital Discovery Assessment (kurz: DDA) ist der strukturierte Ausgangspunkt jeder SAP-Cloud-ERP-Einführung. Im DDA wird vor Projektstart gemeinsam festgelegt, welche Geschäftsprozesse im neuen System abgedeckt werden sollen und wie gut diese Prozesse zum SAP-Cloud-ERP-Standard passen. Das Ergebnis gibt Aufschluss über Fit, Anpassungsbedarf und den zu erwartenden Projektumfang, bevor das eigentliche Projekt beginnt.
Wer weiß, was ihn erwartet, bevor er startet, trifft bessere Entscheidungen. Das DDA schafft genau diese Grundlage.
Was ist das Digital Discovery Assessment?
Das Digital Discovery Assessment ist ein strukturierter Analyse- und Workshop-Prozess von SAP für Unternehmen, die SAP Cloud ERP einführen möchten. SAP Cloud ERP – die Cloud-basierte ERP-Lösung von SAP für den Mittelstand, auch bekannt als S/4HANA Cloud Public Edition – setzt auf standardisierte Geschäftsprozesse. Das DDA klärt vorab, welche dieser Prozesse das Unternehmen benötigt und wo der SAP-Standard die eigene Unternehmensrealität trifft.
Im DDA werden für jeden relevanten Unternehmensbereich die bestehenden Ist-Prozesse aufgenommen und gemeinsam in die Soll-Prozesse des neuen Systems übertragen. Das Ergebnis zeigt:
Auf Basis des DDA-Ergebnisses wird der Lizenz- und Dienstleistungsumfang geschätzt und das Cloud-ERP-System bereitgestellt. Das macht das DDA zu mehr als einer Analyse: Es ist die direkte Grundlage für den Projektstart.
Für welche Unternehmen ist das DDA geeignet?
Das DDA richtet sich an alle Unternehmen, die SAP Cloud ERP einführen möchten – unabhängig davon, welches ERP-System heute im Einsatz ist. Ob SAP ECC, SAP R/3, ein anderes SAP-System, ein Fremdsystem oder kein ERP: Das DDA steht allen Interessenten offen.
Für Unternehmen, die heute SAP ECC oder R/3 betreiben, gibt es eine ergänzende Möglichkeit: eine freiwillige systemgestützte Vorabanalyse, bei der SAP Prozessdaten automatisch aus dem bestehenden System ausliest. Diese Analyse kann den Vorbereitungsaufwand im DDA deutlich reduzieren – sie ist aber kein Pflichtschritt. Das DDA funktioniert auch ohne sie, und ein Systemzugang ist dafür nicht erforderlich.
Was leistet das DDA und was unterscheidet es von klassischen Analysen?
Planungssicherheit durch gemeinsam erarbeitete Prozessklarheit
ERP-Projekte geraten dann in Schwierigkeiten, wenn Erwartungen und Realität auseinanderfallen: unterschätzte Anpassungsaufwände, zu optimistische Zeitpläne oder Budget-Annahmen, die auf zu wenig Information beruhten. Das DDA setzt genau hier an.
Wer nach dem DDA weiß, welche Prozesse der SAP-Standard abdeckt und wo Anpassungsbedarf besteht, kann realistisch planen. Wer das nicht weiß, schätzt und trägt das Risiko dieser Schätzung in die Projektphase.
Grundlage für Führungsentscheidungen und IT-Teams
Das DDA liefert eine Entscheidungsgrundlage auf zwei Ebenen. Für Führungskräfte beantwortet es die wesentlichen Fragen: Passt SAP Cloud ERP zu unserem Unternehmen? Was muss sich ändern? Was bedeutet das für Zeit und Budget? Für IT-Teams gibt das DDA Klarheit über die Gesamtarchitektur, notwendige Anpassungen über die BTP und Schnittstellen zu bestehenden Fremdsystemen.
Diese Breite macht das DDA zur gemeinsamen Grundlage für alle Beteiligten – noch vor Projektbeginn.
Prozessklarheit ohne aufwändige Vorarbeit
Im Gegensatz zu klassischen Fit-Gap-Projekten, die oft monatelange Vorbereitung erfordern, startet das DDA direkt mit dem Unternehmen: kein Dokumentationsprojekt vorab, kein Systemzugang erforderlich. Die Prozesse werden im DDA gemeinsam erarbeitet.
Wie läuft das Digital Discovery Assessment konkret ab?
Das DDA folgt einer klaren, von SAP vorgegebenen Struktur, die PART gemeinsam mit dem Unternehmen durchläuft. Den Einstieg bildet ein erstes Gespräch, in dem geklärt wird, welche Geschäftsbereiche im SAP Cloud ERP abgedeckt werden sollen.
Danach folgen dedizierte Termine je Unternehmensbereich – typischerweise:
Jeder dieser Termine dauert ca. 2 bis 3 Stunden. Teilnehmen sollten die jeweils Verantwortlichen oder Key-User des Bereichs, denn im Termin werden die Ist-Prozesse aufgenommen und live in die Soll-Prozesse des neuen Systems übertragen. Das Ergebnis entsteht direkt im Gespräch, nicht in nachgelagerten Auswertungen.
Für den Gesamtprozess sollten Unternehmen ca. 4 bis 8 Stunden einplanen – je nach Umfang der abzudeckenden Bereiche reichen oft 4 bis 5 Stunden aus. Wer möchte, kann Teile des DDAs vorab selbstständig vorbereiten und offene Fragen dann gemeinsam mit PART klären.
Zum DDA lädt PART ein – in der Regel ein Ansprechpartner aus dem Sales-Team, der den Prozess begleitet und koordiniert.
Das DDA ist ein kostenloser, vorbereitender Schritt vor Projektbeginn. Das Ergebnis führt in der Praxis zu einem von drei Szenarien:
Klares Go mit realistischem Plan: Das Unternehmen kennt Umfang und Aufwand der Einführung, kann Budget und Zeitplan fundiert kalkulieren und startet mit belastbaren Erwartungen.
Angepasstes Vorgehen: Das DDA zeigt, dass bestimmte Bereiche mehr Vorbereitung erfordern als zunächst erwartet. Scope, Ressourcen oder Zeitplan werden angepasst – bevor das Projekt beginnt, nicht mittendrin.
Gezielte Vorbereitung vor dem Start: Manchmal stellt sich heraus, dass bestimmte Voraussetzungen noch geschaffen werden müssen. Diese Erkenntnis ist wertvoll – und kommt zum richtigen Zeitpunkt.
Wer das DDA durchführt, gewinnt in jedem Fall Klarheit. Das ist der eigentliche Wert der Vorab-Analyse.
PART Business Solution GmbH ist seit über 30 Jahren auf SAP-Projekte in der Prozessindustrie spezialisiert – mit Kunden aus Chemie, Pharma, Lebensmittel und Maschinenbau im DACH-Raum. Diese Begleitung beginnt nicht erst bei der Implementierung, sondern bereits beim DDA.
Im DDA bedeutet das: PART ist von Beginn an dabei – mit Consultants und einem Ansprechpartner aus dem Sales-Team. PART ordnet die Ergebnisse fachlich ein: Welche Abweichungen sind in der Prozessindustrie typisch? Welche Anpassungen lassen sich effizient über die BTP umsetzen, welche sind komplex? Wo empfiehlt sich eine Prozessanpassung an den SAP-Standard – und wo wäre eine individuelle Lösung sinnvoller?
Diese Einordnung macht den Unterschied. Ein DDA-Ergebnis ohne Interpretation ist Datenmaterial. Erst die Kombination aus Analyseergebnis und Projekterfahrung wird zur belastbaren Entscheidungsgrundlage.
PART kennt die Besonderheiten von ERP-Projekten in Produktionsumgebungen mit komplexen Rezepturen, Chargenrückverfolgung, regulatorischen Anforderungen und prozessindustrietypischen Abläufen. Diese Branchentiefe fließt in die Bewertung des DDA-Ergebnisses ein und in jeden weiteren Schritt auf dem Weg zur erfolgreichen SAP-Cloud-ERP-Implementierung.
Das Digital Discovery Assessment ist kein zusätzlicher Schritt vor dem eigentlichen Projekt. Es ist die Grundlage dafür, dass das Projekt mit realistischen Erwartungen, einem fundierten Plan und den richtigen Prioritäten startet.
Unternehmen, die das DDA nutzen, starten ihre SAP-Cloud-ERP-Einführung mit mehr Sicherheit und kommen damit zuverlässiger ans Ziel.
Sie möchten wissen, was das DDA für Ihr Unternehmen bedeutet? Sprechen Sie mit PART. Wir zeigen Ihnen, wie das Assessment in Ihrer Situation funktioniert und welche Erkenntnisse Sie daraus für Ihr SAP-Cloud-ERP-Projekt mitnehmen.
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Was ist das Digital Discovery Assessment?
Das Digital Discovery Assessment (DDA) ist ein strukturierter Workshop-Prozess von SAP, in dem gemeinsam festgelegt wird, welche Geschäftsprozesse im neuen SAP Cloud ERP System abgedeckt werden sollen. Das Ergebnis zeigt, welche Prozesse der SAP-Standard abdeckt, wo Anpassungen nötig werden, und bildet die Grundlage für Projektumfang, Lizenzplanung und Systembereitstellung – vor Projektbeginn.
Ist das DDA nur für Unternehmen geeignet, die bereits SAP nutzen?
Nein. Das DDA steht allen Unternehmen offen – unabhängig davon, welches ERP-System heute im Einsatz ist. Für Unternehmen mit SAP ECC oder R/3 gibt es eine ergänzende, freiwillige systemgestützte Vorabanalyse, die den Vorbereitungsaufwand reduzieren kann. Das DDA selbst funktioniert aber auch ohne diese Vorbereitung und setzt keinen Systemzugang voraus.
Wie viel Aufwand bedeutet das DDA für unser Unternehmen?
Unternehmen sollten für das DDA ca. 4 bis 8 Stunden einplanen – je nach Anzahl der abzudeckenden Geschäftsbereiche reichen oft 4 bis 5 Stunden aus. Pro Bereich sind in der Regel 2 bis 3 Stunden vorgesehen. Wichtig ist, dass die jeweils Verantwortlichen oder Key-User der Bereiche dabei sind: Sie kennen die Prozesse, die im DDA gemeinsam aufgenommen werden.
Was brauchen wir vorab – müssen wir Systemzugang bereitstellen?
Nein. Was gebraucht wird, sind die richtigen Ansprechpartner im Unternehmen, also die Verantwortlichen oder Key-User der Bereiche, die im neuen System abgebildet werden sollen. Wer möchte, kann Teile des DDAs vorab selbstständig vorbereiten.
Was passiert, wenn das DDA viele Abweichungen zeigt?
Das ist kein Rückschlag, sondern eine wichtige Erkenntnis zum richtigen Zeitpunkt. Wer vor dem Projektstart weiß, wo Anpassungsbedarf besteht, kann Budget, Zeitplan und Ressourcen realistisch kalkulieren. Anpassungen, die nicht im SAP-Standard enthalten sind, werden über die SAP Business Technology Platform (BTP) realisiert – das DDA gibt Aufschluss darüber, wo und in welchem Umfang das der Fall sein wird.
Wie unterstützt PART beim DDA und danach?
PART ist seit über 30 Jahren auf SAP-Projekte in der Prozessindustrie spezialisiert und begleitet das DDA mit Consultants und einem Ansprechpartner aus dem Sales-Team. PART ordnet die Ergebnisse branchenspezifisch ein, erklärt Handlungsoptionen und begleitet den gesamten Weg von der ersten Analyse bis zur erfolgreichen Implementierung.